Italiens Muntermacher – Espresso

Italiens Muntermacher – Espresso

Charakteristische Eigenschaften des Espressos
Der Koffeingehalt des Pulvers fällt vergleichsweise gering aus. Außerdem sorgt der für die Zubereitungsart typische hohe Druck für einen geringen Säuregehalt.

Der Espresso, wie ihn der Liebhaber schätzt, erfordert einiges an Know-how: Es müssen ein paar Regeln befolgt werden, damit das Getränk den gewünschten Geschmack besitzt. So gilt es, Fehler in der Zubereitung zu vermeiden wie eine falsche Wassertemperatur oder -qualität bzw. eine falsche Konsistenz oder Qualität des Pulvers. Auch der Pflege der Maschine kommt bei der Qualität des Espressos eine wichtige Rolle zu.

 

Unterschiedliche Zutaten

Nicht nur pur schmeckt Espresso köstlich; in Italien ist auch die Beigabe diverser anderer Zutaten üblich:

Die bekanntesten und in Deutschland beliebtesten Abwandlungen des leckeren Heißgetränks sind Cappuccino, Latte Macchiato und Caffè Latte.

·         Caffè Corretto: Bei dieser Variante wird dem Espresso Grappa beigemengt.

·         Affogato: Diese Variation wird mit Speiseeis verfeinert.

·         Macchiato: Etwas Milchschaum im Espresso führt bei dieser Zubereitungsart zu einem cremigeren Genusserlebnis.

·         Darüber hinaus gibt es Espresso-Varianten mit Kakaoanteil – ein Highlight für alle Schoko-Fans. So tragen Marocchino und der turinhaltige Bicerin, der mit Sahnehäubchen gereicht wird, zur schokoladigen Gaumenfreude bei.

 

Im Italien-Urlaub Kaffee-Geschichte reflektieren

·         Schlendern Sie durch Venedig, und lassen Sie sich dabei durch den Kopf gehen, wie der Kaffee 1570 nach Venedig kam: Der Mediziner Prospero Alpini entdeckte ihn auf seiner Ägypten-Reise.

·         Auch ein Trip durch das für die Espresso-Geschichte wichtige Mailand kann sehr inspirierend sein.

 

Kleiner Knigge für Ihre Italien-Reise

Zwei besonders wichtige Tipps möchten wir Ihnen mit auf Ihre Italien-Reise geben:

1.       In Deutschland sagen wir zu dem Heißgetränk im kleinen Tässchen „Espresso“, während dieser in Italien einfach „caffè“ genannt wird – ein praktischer Ratschlag, um bei einer Bestellung das gewünschte Getränk serviert zu bekommen.

2.       Während wir hierzulande gern im Sitzen Kaffee und Kuchen konsumieren, ist es in Italien gängiger, Kaffee im Stehen zu trinken – etwa an der Theke.